Kurz vor Weihnachten werde ich nach Kansas City fliegen, um dort meine Lieblingsfreundin zu treffen, die dann gerade aus Deutschland kommt.
Bei einem Internetportal für Billigflüge habe ich nun mal die Optionen durchgespielt.
Direktflug von Lansing nach Kansas City wäre natürlich optimal, gibts aber von diesem Provinzflughafen nicht.
Mit Delta Airline gibts ab Lansing mit einmal Umsteigen einen Flug, ist aber mit 400 Dollar zu teuer.
Im Umkreis von 1..2 Autostunden gibt es dann noch Flint und Detroit.
Probiers ichs mal mit Flint. Juhu, Northwest Airlines fliegt für 150 Dollar nach Kansas City, und zwar mit einmal Umsteigen in Detroit.
Da ja nun Detroit genausoweit weg liegt wie Flint wäre es ja naheliegend direkt ab Detroit zu fliegen. Allerdings kostet der gleiche Flug von Detroit nach Kansas City (ohne Anflug über Flint)... 670 Dollar!
Mit anderen Worten, der Flug kostet 520 Dollar weniger, wenn ein Zubringerflug von einem Popelflughafen, eine Autostunde vor Detroit, dazugebucht wird.
Trick 17: Ab Flint buchen, aber erst in Detroit zusteigen? Geht auch nicht... Ticket verfällt, wenn ein Anfangsflug nicht angetreten wird.
Bin ich jetzt geizig und fliege ab Flint, oder mit American für 20 Dollar mehr ab Detroit, dafür Umstieg in Chicago?
Dann wäre da auch noch Amtrak... also Zugfahren. Würd ich ja sogerne... Kostet deutlich weniger und gemütlich sind sie auch. Allerdings fahren die Züge nur so selten, dass eine sinnvolle Verbindung von Lansing nicht zustandekommt. Ab Chicago wären es immer noch 12 Stunden Fahrzeit, wenn der Zug nicht schon ausgebucht wäre.
nullnullschneider - 12. Nov, 06:26
Da heute nix los war hier außer Saubermachen, Skypen und Kochen gibts ein paar längst überfällige Bilder aus der Retorte.
Voila, das Album zum
6. September 2007, wie gesagt, mit bleibenden Eindrücken ;)
Das Anschauen in Reihenfolge wird (wie immer) ausdrücklich empfohlen.
nullnullschneider - 12. Nov, 01:56
Ziemlich bald ist wieder Konzert der Jazz Band II, zwei Proben bleiben noch, insgesamt sind nur 3 1/2 Wochen Pause zwischen Auftritten.
Ich dachte erst, cool, das ist die Gelegenheit die Passagen nochmal feinzuschleifen, durch die wir uns nur durchgemogelt haben.
Nichts ist. Komplett neues Programm, komplett neue Titel, sieben Stück an der Zahl, macht knapp nen Stunde Musik. Sogar diese Woche, in der viert- und drittletzten Probe kam unser Jazzprofessor und Bandleader noch mit nem neuen Titel an.
Unter anderem der unschuldig klingende Titel 4-5-6, das ist ein Blues im 11/4 Takt, der als abwechselnde 5/4 und 6/4 Takte gespielt wird. Nichts leichter als dass... solange die Takte noch ganzzahlig sind, ist es doch ein Kinderspiel, wenn auch 64 Takte Pause durchzählen durchaus zur Nervenprobe wird.
Mein anderes Lieblingstück heißt Cherry Juice. Das ist ein Swingtitel mit lächerlichen 224 Beat pro Minute auf Viertel. Da dieses Tempo sich vom Fußzappeln nicht mehr viel unterscheidet, zähle ich da auf Halbe, womit man auf immerhin 2 Beats pro Sekunde runterkommt. Auf diese Art und Weise ist es mir möglich den Titel zu zählen und überhaupt rythmisch zu folgen (Hätt nie gedacht, dass der 2/2 Takt doch zu etwas nützlich ist).
Die andere Sache ist ja noch das Spielen. Es sind ja nicht nur die Viertelsynkopen (schonmal Viertelsynkopen im Halbetempo gespielt?), nicht die Achtelläufe mit 5 Vorzeichen pro Takt im Bereich G'' bis C''', nicht die 24 Takte "Shout Section" ohne wahrnehmbare Pause, nein es ist auch der Schlusston, ein H'' im freien Anstoß, was die Sache etwas komplexer macht und mir bisher täglich straffe Übungsstunden beschert hat.
Da unser erster Trompeter der astronomischen Tonhöhe nicht gewachsen ist, spielt Professor selbst wieder Erste. (Ha, und er kanns NICHT vom Blatt spielen UND hat 8 Takte zu früh eingesetzt!). Bin mal gespannt was das wird, zwei Proben bleiben, geprobt haben wir Titel bisher zweimal.
Und zu meiner Freude darf ich bei Embracable You nen Solopart übernehmen, "wo ich nicht die Noten abspielen soll".
Hoffentlich kommen nicht so viele Leute zum Konzert, um sich den Abend zu verderben.
nullnullschneider - 11. Nov, 06:57
Zwischenbericht:
Mittlerweile ist es zwei unabhängigen Gruppen gelungen unter Vorzeigen des amerikanischen Visums im deutschen Reisepass Alkohol bei Meijer zu kaufen, ohne dass dumme Fragen gestellt worden sind.
Entweder denken die Mitarbeiter neuerdings selbständig und unabhängig in diesem Laden oder die Androhung vom Manager war nur heiße Luft.
Vom Headquarters kam zumindest bisher noch keine Rückmeldung.
nullnullschneider - 10. Nov, 22:30
In folgendem, wahrem Satz kommt etwas Unglaubliches vor. Was?
Hinter dem Haus auf der Wiese spielten 3 Jungs, Grundschulalter, bei 7 Grad mit kurzen Hosen und T-Shirts Fußball.
Richtig! Sie spielten Fußball... keine Mensch spielt hier Fußball. Es gibt sogar Studien die vergleichen was kleine Kinder machen, wenn sie auf der Wiese einen Ball sehen. In Europa treten sie mit dem Fuß dagegen, die Amerikaner heben ihn auf und schmeißen ihn weg....
nullnullschneider - 10. Nov, 22:24
Gestern Mittag sind wir mit meinem Geo zum Pizza Hut All-You-Can-Eat-Lunch-Bufet (für 4,99 USD!) gefahren. Bei Aussteigen fiel mir ein angebrannter Geruch auf... obs mein Auto ist? Wird wohl schon aus der Umgebung kommen...
Wenn Autos brenzlig riechen, krieg ich immer so ein Deja-Vue. Im Sommer 2006 fuhr ich mit Freunden auf ner Autobahn in Salt Lake City mit einem geborgtem Auto, dass uns schon 2 Wochen treu durch die Gegend gefahren hatte. Irgendwie roch es angebrannt und wir guckten, wo es draußen denn nun brennt. Kurz darauf ging der Motor aus und es folgte Polizei rufen (Handyakku alle), Abschleppen im Regen, Motel, Reiseumplanung sowie eine Rechnung über 660 Dollar für eine neue Benzinpumpe.
Genau, und deswegen mag ich es nicht, wenn Autos brenzlig riechen.
Naja, als ich dann gestern Abend nach der Arbeit Schwimmen gefahren bin und aus dem Auto stieg... roch es brenzlig. Mist! Motorhaube aufgemacht und geguckt, an den Bremsen geschnüffelt... nichts Auffälliges. Sollte mich mein Geo nach nur 3 Monaten im Stich lassen, nur weil ich 100 Meilen über den fälligen Ölwechsel drüber bin?
Ich hab jetzt mal systematisch geschnüffelt und festgestellt, dass nichts riecht. Es war einfach ein (zugegebenermaßen beunruhigender) Zufall, dass es zweimal hintereinander in der Umgebung gerade angeschmorrt roch, als ich aus dem Auto gestiegen bin.
Bin ich froh :)
nullnullschneider - 9. Nov, 06:42
Diese Frage bekommt man beim Bezahlen an der Supermarktkasse meistens zu hören. Hinter Cashback verbirgt sich eine angenehme Dienstleistung der Kartenzahlgesellschaft, nämlich dass man an der Kasse sich Bargeld auszahlen lässt und diesen Betrag zusätzlich zu seinem Warenwert von der Kreditkarte oder Debitkarte abbuchen lässt.
So kommt man vom Einkaufen mit Lebensmitteln und mit Bargeld zurück... fetzt doch oder? Zudem hat man noch den Gang die Fahrt zur Bank oder Geldautomaten gespart.
Allerdings gibt es auch zahlreiche Angebote in der Werbung, vor allem bei Autohändlern, wo es beim Autokauf auch Cashback gibt. Also man kauft ein Auto, natürlich auf Kredit, bekommt womöglich noch 12 Monate Aufschub auf die erste Rate und einen fetten Bargeldbonus von sagen wir mal 3000 Dollar. Toll, oder?
Neues Auto und Bargeld. Wenn man sich monatlich ein Auto kauft, hat man da ein nettes Nebeneinkommen!
Offenbar muss es Leute geben, die das nicht so begreifen wo die 3000 Dollar den überhaupt herkommen, und dass mit dem Cashback vom Supermarkt nichts zu tun hat. Aber genau deswegen ist hier jeder der was auf sich hält ja auch überschuldet.
nullnullschneider - 8. Nov, 06:10
Die Musikfakultät der Uni unterhält Unmengen von Ensembles, Bands und Orchestern.
Da wären zum Beispiel Symphony Orchestra, Philharmonic Orchestra, Chamber Orchestra, Concert Orchestra, Wind Symphony, Symphony Band, Concert Band und Campus Band.
Unterschieden wird nach klassischer Besetzung und der auch hier oft verbreiteten Blasorchesterbesetzung (Wind Band), wobei man mit dem Wort Wind Band nicht sofort grässliche Assoziationen von überalterten, biertrinkenden Musikern hervorruft. Schließlich hat ja jede High School schon so ein eigenes Orchester.
DIe Königsklasse ist natürlich das Sinfonieorchester, die Campus Band sammelt alle Musiker auf, die woanders nicht mitspielen dürfen.
Dann gibt es natürlich noch die Jazz Orchestras I und II (=Standardbigbands), 4 Jazz-Oktetts, und unzählige Standard-Trios. Dazu 8 Chöre, 2 Jazzvokalgruppen, ein Opernorchester, ein Orchester für zeitgenössische klassische Musik.
Man könnte zwar fast denken, jetzt sind in Michigan sicherlich die Musiker alle... nein es gibt noch zwei bedeutende Formationen, die Athletic Bands. Das krönende Juwel ist die Spartan Marching Band. Mehr als 300 Musiker... dazu erzähl ich andermal mehr.
Je nach Professionalität wird täglich bis einmal die Woche geprobt, oft werden die besseren Formationen von den Musikstundenten als reguläre Unterrichtsstunden besucht, die dafür Noten bekommen. Wenn es sich ergibt, können auch externe Teilnehmen, wie ich in der Jazz Band II, ansonsten gibts eben auch noch die Campus Band, für alle die schon gelernt haben, wie rum man in ein Instrument bläst (oder wie rum man sein Mundstück draufsetzt ;)
Irgendwann im Semester stellt sich jedes Orchester dann mal vor. Das sieht so aus, das hier täglich Konzerte sind, die für Studenten kostenlos sind. Da hier Jazz oft Montags läuft, bin ich da auch mal öfters in den verschiedenen Sälen auf dem Campus unterwegs.
Bisher hab ich die Jazz Band I gehört, die Jazz-Gesangsgruppen und die Professors of Jazz. Diese Profs, die alle schon um die Welt getourt sind (ich höre immer nur Miles, Gelispie, usw...) und an den Wochenenden in Chicago und Detroit um die Ecke große Gigs für viel Geld spielen, spielen einmal im Semester ein Konzert auf dem Campus. (Nach 3 Stunden astronomischer Musik (=halbes Programm...) haben sie das Publikum doch nach Hause gehen lassen.)
Eigenartigerweise sammeln sich da kaum 100 Leute im Saal an, Jazz ist eben auch hier kein Mainstream, wenn auch das Publikum viel anspruchsvoller und zahlreicher ist, als bei uns.
Jedenfalls ist das Kulturangebot reichlich und hochwertig und dazu noch kostenlos. Bisher hab ich auch die Concert Band und das Philharmonic Symphony Orchestra gehört, aber nur weil ich sie mit dem Symphonieorchester verwechelst habe.... wie konnte das nur passieren.
nullnullschneider - 7. Nov, 05:53
Man könnte ja fast denken, dass eine Nation, die das Auto nur zum Schlafen, Arbeiten und Fernsehgucken verlässt, besonders gute Autofahrer sind. Das ist nicht der Fall, ganz besonders nicht in Michigan.
Mit Ausbildung hat die Fahrschule hier nicht viel zu tun. Wer weiß, wie er Gas und Bremse beim Automatik trifft und den idiotensicheren Kreuzeltest besteht, bekommt einen Führerschein und somit die Erlaubnis sein Auto unkoordiniert durch die Landschaft zu bewegen. Viel wichtiger ist dieses Dokument um Alkohol kaufen zu dürfen, den es ist gleichzeitig der Ausweis.
Das heißt nicht, dass man ohne die Erlaubnis ein Auto zu fahren seine Idendität verliert - wenn auch sein Ansehen- vielmehr bekommt man dann eine ähnliche Ersatzkarte.
Der kleine Unterschied zu uns besteht darin, dass man Auto mit 16 Jahren (in manchen Staaten ab 14) fahren darf, Alkohol trinken jedoch erst ab 21 Jahren, schließlich fehlt da noch die Reife um mit dem Teufelszeug umzugehen. Zum Vergleich: Die Reife um für sein Vaterland Menschen erschießen zu können hat man wie bei uns schon ab 18.
Kurze Rede, langer Sinn: Die Leute sind fürchterlich schlechte Autofahrer: Uneffektiv, unberechenbar, unheimlich.
Geblinkt wird selten, vor allem nicht an Kreuzungen und bei Anhalten. Es kommt regelmäßig vor, dass jemand vor der grünen Ampel auf die Bremsen latscht. Kurz darauf öffnet sich die Beifahrertür und es steigt jemand aus...
Spurwechsel auf der Autobahn anzeigen ist auch nur für Weicheier. Toten Winkel kontrollieren für Anfänger.
Leute einfädeln lassen oder auf die Ausfahrts-Spur lassen, besonders wenn sie blinken: niemals! Lieber lässt man den anderen auf nen langsames Wohnmobil auflaufen oder an der Ausfahrt vorbeifahren. An dieser Stelle muss man Rambo sein und die 8 Meter Lücke zwischen zwei Autos nehmen.
Abgebogen wird mit weit ausgeholtem Bogen in die Gegenrichtung. (Lustig wirds, wenn jemand nicht blinkt, links steht und eigentlich rechtsrum will.)
Reisverschluss, wenn die Baustelle in 2 Meilen ist? Sofort!
Rückstau? Ist doch egal, das Land ist groß.
Aufrücken und die zweite Spur mit nutzen? Mach ich nie wieder, egal wie sinnlos man den Verkehr in der Stadt blockiert. Offenbar verletzt man das Gerechtigkeitsempfinden der Amerikaner (gerade dort....) zutiefst, jedenfalls wird man böse angeguckt, angehupt und erst recht nicht reingelassen.
Überholen? Auf der Landstraße traut sichs keiner, fahren ja sowie alle schon zu schnell. Auf der Autobahn wird stur mit Tempomat gefahren. Die Bremse anzutippen und die Geschwindigkeit wieder manuell zu kontrollieren stellt offenbar eine so große Anstrengung dar, dass dieses Manöver erst durchgeführt wird, wenn schlimme Konsequenzen unmittelbar absehbar sind.
Da gibt es Chaoten mit einem 3,5 Tonnen Pickup, Anhänger und Motoräder auf der Ladefläche, die auf der linken Spur mit 1,5 mph Überschuss auf mich Auffahren und erst Abschalten, wenn ich die Vorderlichter im Rückspiegel nicht mehr sehen kann. Wenn ich dann wieder auf die rechte Spur kann, schalten die ihr Tempomat wieder ein und überholen mich dann die folgenden 5 Minunten mit 1,5mph Geschindigkeitsüberschuss.
Mein Rekord war ein Wohmobil, dass mich versucht hat auf hügeliger Strecke zu überholen. Nach 10 Minunten wars dann vorbei.
Ansonsten gibts noch die Zombie-Truckdriver. Fahrtenschreiber gibts nicht, Lenkzeitbeschränkungen sind im europäischen Vergleich ein Witz. Die Leute lesen beim Fahren Zeitung und sind, besonders nachts, meistens die, die einen mit 130 kmh überholen, wenn nur 110 erlaubt sind.
Auf der Weg von und nach Chicago hatte es jeweils einer auf uns abgesehen.
Auf der Hinfahrt überholte in der Baustelle ein LKW von rechts und fuhr schnurrgeradeaus, als die beiden Spuren einen (angezeigten) Schlenker nach rechts machten. Eine beherzte Bremsung unseres aufmerksamen Fahrers rettet die ungestörte Weiterfahrt (bis in Chicago das Kühlwasser kochte;)
Auf der Rückfahrt, bereits dunkel, wurden nach einer Baustelle zwei bisher getrennt voneinander laufende Behelfsspuren wieder nebeneinandergeführt. Wir fuhren rechts (die lansame Spur), von weiter links im schmalen Winkel herangeführt kam die "schnelle" Spur, mit einem LKW, der ohne Blinken, Zucken, Zögern oder sonstewas über den Sperrstreifen auf unsere Spur fuhr. Nach einer Vollbremsung fanden wir uns wohlbehalten auf dem Standstreifen wieder.
Naja, man muss einfach wissen, woran man ist. Im Vergleich mit Franks Erzählungen aus Saudia-Arabien läuft das hier alles noch sehr gesittet ab.
Übrigens, Michigan ist einer der Staaten, die mit Deutschland ein vollständiges Anerkennungsabkommen haben. D.h. hier "erworbene" Führerscheine sind ohne Nachprüfung übertragbar. Mein Mitbewohner Markus wollte ja an der Volkshochschule für 25 USD den Wochenend-Motoradkurs machen, bis er dann wegen Unachtsamkeit durch(um)gefallen ist...
Ich hab schon überlegt, ob hier an dem Freitagabendkurs für 100 Dollar mein Busführerschein mit mehrachsigen Anhänger mache.... ,-)
nullnullschneider - 6. Nov, 04:05
Ich glaube das Wochenende was bisher das unspektakulärste bisher. Tat aber auch mal gut, einfach nix vor zu haben und auschlafen zu können. Sogar gelesen habe ich mal wieder. Trompete üben muss momentan auch noch unbedingt sein.
Samstag Abend dann war nachgeholte Halloween-Party im Apartment um die Ecke. Sogar die Chefs und Betreuer vom Institut waren da. Alle mehr oder weniger verkleidet. Die Speisen waren allesamt gruselig modifiziert. So gab es verschiedene abgehackte Hände, neongrünen Eiersalat, Augenbowle sowie einen Top mit Faserfleisch-Chili mit dem Namen Neulich auf der Autobahn.
Sonntag wurde wieder ausgeschlafen, Zeit umgestellt, Reste aufgegessen und nachmittags bei einem Kollegen eingekehrt, der ein paar Steaks auf den Grill geworfen hatte, die wir zum Football-Spiel gucken verzehrten. Dabei ist die Auswahl nicht einfach, da es hier für jedes Profilspiel (NFL) einen oder mehrere Kanäle gibt, die das Spiel übertragen. Teilweise sogar in High-Definition-Qualität über Antenne. Samstag Nachmittag sind also 15 Kanäle mit College-Football blockiert, Sonntag dann 15 Kanäle mit Profifootball.
Abgesehen davon hab ich dank Skype mit ganz vielen Leuten reden können, was mich sehr gefreut hat. Besondere Grüße vor allem nach Frauendorf :)
Morgen gehts dann wieder los. Vermutlich beginnt der Tag mit Schnellfrühstück, Scheibenkratzen, Frieren im Auto. Und dann gibts noch nen Termin bei Chef.
nullnullschneider - 5. Nov, 05:52